Ausgabe April 2015 "Mathias-Aktuell"

Ausgabe April 2015 "Mathias-Aktuell"

„Gott baut ein Haus, das lebt, aus lauter bunten Steinen, aus großen und aus kleinen, eins, das lebendig ist.“ Vielleicht kennen Sie dieses Kirchenlied, das von jungen wie älteren Menschen gerne gesungen wird. Vielleicht summen Sie sogar gerade seine Melodie vor sich hin. Es ist eine einfache und kurze Formulierung, die doch so viel Gutes aussagt.

Auch unsere Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen und Dienstleistungsgesellschaften sind entweder Häuser an sich oder mit einem solchen vergleichbar. Auch hier besteht alles aus vielen bunten Steinen oder besser gesagt vielen unterschiedlichen Menschen. Auch hier gibt es unterschiedlich große und kleine Aufgaben und Zuständigkeiten und auch hier ist Lebendigkeit spürbar. Wenn das schon alles vergleichbar ist, dann gilt sicherlich auch die erste Aussage des Liedes: „Gott baut“. In unserer Stiftung wissen wir: „Wenn nicht der Herr das Haus baut, so mühen sich alle umsonst, die daran bauen.“ (vergl. Psalm 127) In diesem Bewusstsein von Gottbezogenheit und gemeinsamer Beauftragung gehen wir immer wieder in lebendiger Gemeinschaft mit unterschiedlicher Zuständigkeit große Aufgaben an. So hat unser Stiftungskuratorium neulich den Beschluss gefasst, die Einhäusigkeit des Klinikums Ibbenbüren jetzt umzusetzen, um die gute Entwicklung in unserer gesamten Stiftungsfamilie fortzuführen und zu festigen. Das ist eine große und gute Entscheidung. Wir verstehen im übertragenen Sinn unsere gesamte Stiftung als ein Haus, an dem wir bauen wollen, damit es weiter beständig ist, auf das sich Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen können, damit unsere Stiftung Gott und den Menschen dient. Am Osterfest, in Erinnerung an das Leiden, Sterben und die Auferstehung Christi, verspricht uns Gott, dass für uns das Grab nicht die endgültige Heimat sein wird, sondern dass uns ein sicheres und buntes Haus des ewigen Lebens zugesichert ist: durch die Auferstehung, durch das Besiegen von Leid und Tod. Ihnen allen wünsche ich Freude an jedweder Hausgemeinschaft und den Segen des Auferstandenen; für sich, Ihre Familien und Ihre Arbeit. – Ein frohes und gesegnetes Osterfest.