Thoraxchirurgie- und Lungenunterstützung

Die Klinik für Thoraxchirurgie und Lungenunterstützung wird von Prof. Dr. med. M.Sc. Stefan Fischer geleitet. Durch seine thoraxchirurgische Weiterbildung am Toronto General Hospital, dem weltweit anerkanntesten Zentrum für Thoraxchirurgie und Lungentransplantation, gehört er zur Elite der Thoraxchirurgen. Darüber hinaus hat er an der Medizinischen Hochschule Hannover seine Facharztausbildung zum Herzchirurgen absolviert und die Sektion „Thoraxchirurgie“ geleitet. Dadurch sind im Klinikum Ibbenbüren seither Operationen möglich, für die Patienten bislang an Zentren der Supramaximalversorgung wie Universitätskliniken verwiesen werden mussten.

Auf der abteilungseigenen Station stehen insgesamt 36 Betten zur Verfügung, von denen 6 als Überwachungsbetten (Intermediate-Care) geführt werden. Seit 2014 werden in der Abteilung für Thoraxchirurgie und Lungenunterstützung auch Patienten mit künstlichen Lungensystemen versorgt, wenn z. B. die eigene Lunge aufgrund einer schweren Lungenentzündung oder Verletzung vorübergehend keine ausreichende Funktion mehr aufbringen kann.

Gemeinsam mit der Abteilung für Lungenheilkunde, Thoraxonkologie und Beatmungsmedizin an den Standorten Ibbenbüren und Rheine hat nun der Prozess für die Zertifizierung zu einem Lungenkrebszentrum nach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. begonnen.

Es besteht die volle Weiterbildungsermächtigung im Fachgebiet „Thoraxchirurgie“ durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe (48 Monate).