Logopädie

Sprache ist die Grundlage menschlicher Kommunikation. Sie ist damit auch wesentlich für unser Selbstbewusstsein und unser Selbstwertgefühl. Denn wem die Worte fehlen, der kann seine Gefühle und Gedanken nicht unmittelbar mitteilen, der fühlt sich schnell ausgeschlossen, der bleibt außen vor, wenn andere gegenseitigen Austausch pflegen. Was aber, wenn durch Unfall, Krankheit oder kindliche Entwicklungsverzögerung die eigenen Worte nicht fallen, wie sie sollen?

An genau diesem Punkt setzt die Arbeit der Logopädischen Abteilung im Klinikum Ibbenbüren an. Sie verfolgt das Ziel, gemeinsam mit dem Patienten seine Ausdrucksfähigkeit zurückzugewinnen und ihm hierdurch Selbstsicherheit und neue Lebensqualität zu vermitteln. Der Arbeitsbereich der Logopädie umfasst die Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von

  • Sprachstörungen (z. B. Stottern, Wortfindungsstörungen)
  • Sprechstörungen (Aussprache und Artikulation)
  • Störungen der Stimme (z. B. bei Stimmbandstörungen oder Kehlkopfentfernungen)
  • Schluckstörungen
  • Dysgrammatismus (Satzfehlstellung, Fehlbildung der Artikel u. ä.)
  • Sprach-Entwicklungsstörungen
  • auditiven Wahrnehmungsstörungen.
 

Susanne Medrow
05451 52-1732

 

Roswitha Dehn
05451 52-1758

In ihrer stationären Arbeit im Klinikum pflegen die Mitarbeiter der Logopädie dabei eine intensive Kooperation mit Medizinern wie Krankenpflegern und wirken auf diese Weise an einem dichten Unterstützungs- und Vertrauensnetzwerk für den Patienten mit. Im Zusammenhang mit der Stroke Unit für Schlaganfallpatienten sind sie an der Intensivtherapie beteiligt. Sie stehen aber nicht nur Patienten, sondern auch deren Angehörigen beratend zur Seite, zeigen Perspektiven auf für die Behandlung und die Zeit nach dem Klinikaufenthalt.

Mit der Entlassung des Patienten endet nicht zwangsläufig die Zusammenarbeit von Logopäden und Patienten: Da die Logopädische Abteilung im Klinikum Ibbenbüren sowohl stationär als auch ambulant arbeitet, können im Klinikum begonnene Therapien nach der Entlassung nahtlos fortgesetzt werden.

Die einmal geschaffene Vertrauensbasis zwischen dem Patienten und den Teammitgliedern der Logopädie erleichtert dem Patienten die Fortführung der Therapie, denn er muss sich nicht auf neue Partner einstellen.

Die Mitarbeiter der Logopädischen Abteilung zeichnet bei all dem eine große fachliche Kompetenz nicht zuletzt im Umgang mit jungen und jüngsten ambulanten Patienten aus. Sie verfügen u. a. über Bobath-Fortbildungen und -Erfahrung, sind als Facio-orale-Tract-Therapeuten (FOT-Therapeuten) zugelassen und haben eine Heilpraktikerausbildung durchlaufen. Wir legen zudem Wert auf ständige Fortbildung, um wissenschaftlich immer auf dem neuesten Stand zu sein – weil nur wirklich kompetente Partner auch starke Partner für Patienten sein können.