Ökumenische Krankenhausseelsorge

Die Ökumenische Krankenhausseelsorge im Klinikum Ibbenbüren

Eine Erkrankung und ein Krankenhausaufenthalt werfen für den Betroffenen eine Vielzahl von Fragen auf – Fragen medizinischer Art, aber häufig auch Fragen, die über medizinische Aspekte hinausgehen. Eine Krankheit ruft Ängste hervor – Ängste, die das ganze Leben berühren, die verunsichern. Ängste, die so stark auf die Seele drücken, dass man sich jemanden wünscht, mit dem man darüber reden kann. Die Ökumenische Krankenhaus-Seelsorge im Klinikum Ibbenbüren hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten, aber auch Mitarbeitern des Klinikums Halt und Stärke zu vermitteln.

Die Mitglieder des Seelsorge-Teams begleiten Patienten durch Krankheit und Behandlung, nehmen sich ihrer Nöte an, sind für sie da, haben Zeit und ein offenes Ohr für ihre Sorgen. Die evangelischen und katholischen Seelsorger lassen die Patienten spüren, dass sie in ihrer Krankheit nicht alleine dastehen, dass sie jemanden haben, der ihnen in ihrer Situation beisteht und sie stützt. Dieses Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters und jeden Bekenntnisses, da der Mensch wichtig ist.

Neben Segnungen und Krankensalbungen sowie Gottesdiensten und Andachten, die vom Seelsorge-Team in beiden Teilhäusern des Klinikums Ibbenbüren gestaltet werden, nimmt hierbei das seelsorgerische Gespräch mit dem Patienten einen zentralen Stellenwert ein: Diese Gespräche werden bei Besuchen auf der jeweiligen Station geführt; die Menschen dort aufsuchen, wo sie sind, lautet der Grundsatz der Seelsorger im Klinikum Ibbenbüren. Dieser Grundsatz bedingt auch, dass der Patient die Richtung für eine seelsorgliche Begleitung angibt – durch seine Bedürfnisse und durch seine Wünsche.

Ein Klinikaufenthalt kann für den Patienten glücklich enden: mit der Genesung, mit der Rückkehr nach Hause, in die gewohnte Umgebung, in den Kreis der Familie. Die Mitarbeiter der Ökumenischen Seelsorge stehen aber auch jenen Patienten zur Seite, die sich im Klinikum mit dem nahen Tod auseinandersetzen müssen. Sie begleiten solche Patienten auf ihrem letzten Weg, stehen darüber hinaus ihren Angehörigen als Ansprechpartner zur Verfügung. Weil sie sich als Christen, die im Klinikum arbeiten, in einer besonderen Pflicht sehen. Einer Pflicht, die nicht dann endet, wenn der letzte Abschnitt eines Lebensweges beginnt.

  • Sr. Michaela Blochowicz, kath.
    05451 52-6060
  • Diakon Manfred Liesbrock, kath.
    05451 52-6061
  • Pfarrer Jürgen Nass, ev.
    05451 52-6062
  • Pfarrerin Monika Altekrüger, ev.
    05451 52-6063
  • Büro Klinikbereich Große Straße
    05451 52-2610
  • Büro Klinikbereich Schulstraße
    05451 52-1722
  • Die Krankenhauskapellen in beiden Häusern des Klinikums Ibbenbüren sind Tag und Nacht geöffnet. Darüber hinaus steht ein islamischer Gebetsraum zur Verfügung. Gottesdienste und Andachten werden zu folgenden Zeiten gefeiert:

    Kapelle Klinikbereich Große Straße (EG, hinter Verwaltungstrakt):

    So, 9 Uhr: Wort-Gottes-Feier, anschließend Austeilen der Kommunion auf den Stationen
    Mi,  18.30 Uhr: evangelische Andacht
    Fr,   16.30 Uhr: Heilige Messe, anschließend Rosenkranzgebet

    Kapelle Klinikbereich Schulstraße (3. Etage):

    So, 9 Uhr: ev. Abendmahlsgottesdienst; an jedem 3. Sonntag im Monat anschließend Krankenabendmahl auf den Stationen; ab 9.45 Uhr Austeilen der Kommunion auf den Stationen
    Mi, 16.30 Uhr: Heilige Messe

    Die Andachten in den Krankenhauskapellen werden über Kanal-4, den Fernsehsender des Klinikums Ibbenbüren, übertragen. Der Sender strahlt zudem täglich Kurzandachten der Ökumenischen Krankenhaus-Seelsorge aus.