Innere Medizin

Die Klinik für Innere Medizin

Die Klinik für Innere Medizin bildet ein wesentliches Standbein des Klinikums Ibbenbüren mit den drei ausgewiesenen Schwerpunkten Endokrinologie, Kardiologie und Gastroenterologie.

Grundlegendes Merkmal dieser Klinik ist die Stärke in der Breite; auf diese Weise bündelt die Klinik für Innere Medizin in besonderem Maße medizinische Kompetenzen und Know-how. Sie verfügt über insgesamt 153 Betten.

Ein besonderes Anliegen der Klinik für Innere Medizin ist, den Patienten in seiner Gesamtheit zu betrachten und eine medizinische Behandlung nach allen Erkenntnissen vorzunehmen – als Alternative zu einem falsch verstandenen Spezialistentum, welches nur von einer Warte aus urteilt und andere Blickwinkel ausblendet.

Das Leistungsspektrum der Klinik für Innere Medizin umfasst unter anderem:

  • alle Bereiche der Inneren Medizin
  • eine Internistische Notaufnahme
  • Notfall- und Intensivmedizin
  • die Kardiologie und die Gastroenterologie (siehe hierzu im Einzelnen die Informationstafeln zu diesen Fachbereichen)
  • Hormonerkrankungen (insbesondere der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse, der Hirn-Anhangsdrüse sowie der Nebennieren)
  • Stoffwechselstörungen
  • die Onkologische Therapie.

Einer der Schwerpunkte der Klinik liegt auf der Intensivmedizin: Das Klinikum Ibbenbüren verfügt diesbezüglich über die notwendigen Kapazitäten, erst vor wenigen Jahren wurde die Intensivstation erweitert.

Über starke medizinische Kompetenzen verfügt die Klinik darüber hinaus in Bezug auf Hormonerkrankungen und Stoffwechselstörungen. Zu diesen gehören so weit verbreitete Volkskrankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und Osteoporose (Knochenentkalkung). Aber auch seltene, teilweise genetisch bedingte Störungen einschließlich Tumorerkrankungen fallen in das speziellere Arbeitsgebiet der Klinik für Innere Medizin.

Sehr wichtig ist der Klinik für Innere Medizin die Palliativmedizin. Hierzu verfügt nicht zuletzt die Klinikleitung über ausgewiesene, anerkannte Kompetenzen.

Die Betreuung von Schwerkranken und Sterbenden bildet dementsprechend einen weiteren, wesentlichen Schwerpunkt der Arbeit. Großen Wert legt die Klinik über diese Aspekte hinaus auf Information und Aufklärung: Ziel ist es, den Patienten zu einem Spezialisten seiner eigenen Krankheit zu machen. Dazu wird der Patient nicht nur in medizinische Entscheidungsprozesse einbezogen, sondern es werden auch Patientenseminare außerhalb des Klinikums organisiert. Darüber hinaus war die Klinik Impulsgeber für die Gründung eines Schulungsvereins zur Diabetesschulung. Dieser Verein dient heute in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten einer entsprechenden Anleitung von Patienten, um ihnen praktische Kenntnisse ihrer Krankheit zu vermitteln.  

Das medizinische Leistungsspektrum umfasst unter anderem:

  • Diagnostik und Therapie von akuten und chronischen Durchblutungsstörungen des Herzens (Lyse und PTCA)
  • Diagnostik und Therapie erworbener und angeborener Herzfehler
  • Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen
  • Diagnostik und Therapie aller Formen der Herz-Insuffizienz (Herzschwäche)
  • Diagnostik und Therapie von Durchblutungsstörungen der Arterien und Venen
  • die Implantation und Kontrolle von Defibrillatoren.

Herzensangelegenheiten - Kardiologie

Klinik für Innere Medizin, Fachbereich Kardiologie

Der Fachbereich Kardiologie ist zusammen mit dem für Gastroenterologie ein ausgewiesener Schwerpunkt der Klinik für Innere Medizin.

  • Leitung
    Dr. med. Veit Hermann, Chefarzt
    Telefon:
    0 54 51 / 52 12 00 
  • Klinikbereich: Schulstraße

Die Kardiologie der Klinik für Innere Medizin bietet ein breites Spektrum invasiver wie nichtinvasiver Diagnostik und Therapie an. Einen Schwerpunkt bildet hierbei das mit modernster Technik ausgestattete Herzkatheterlabor, in welchem sowohl Links-Katheterisierungen (so genannter großer Katheter) vorgenommen werden als auch Rechts-Katheteruntersuchungen (so genannter kleiner Herzkatheter). Desweiteren besteht die Möglichkeit der intravaskulären Ultraschalldiagnostik, um Gefäßveränderungen am Herzen besser einschätzen zu können.

Bei Herzkranzgefäßverengungen oder Herzinfarkten können die Adern des Herzens nicht nur im Film dargestellt, sondern deren Verengungen auch mittels Ballonkathetern und Gefäßstützen aufgeweitet werden. Direkt im Anschluss an die Behandlung im Herzkatheterlabor werden die Patienten, soweit erforderlich, auf der Intensivstation betreut.

Falls notwendig, kann bei einem Schockgeschehen eine Ballonpumpe in die Aorta implantiert werden. Die invasive Behandlung des akuten Herzinfarktes wird von der kardiologischen Abteilung 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr angeboten.

Verbunden durch sehr kurze Wege werden in der kardiologischen Abteilung der Klinik für Innere Medizin alle wesentlichen nichtinvasiven Verfahren durchgeführt: Ultraschalluntersuchungen des Herzens von außen sowie über die Speiseröhre, die Stressecho-Untersuchung sowie Ultraschall-Untersuchungen aller arteriellen und venösen Gefäße. Darüber hinaus wird mit Ruhe- und Langzeit-EKG sowie Schrittmacher- und Defibrillatorkontrollen eine breite rhythmologische Untersuchungspalette vorgehalten. Auch werden zahlreiche Funktionstests zur weiteren Diagnostik von Herz- und Lungenerkrankungen durchgeführt. 

Bereits seit Jahrzehnten werden Patienten in Kooperation mit Thoraxchirurgen des Hauses Herzschrittmacher implantiert, deren notwendige weitere, auf Jahre angelegte Kontrolle hier gewährleistet ist.

Rund um Magen und Darm - Gastroenterologie

Klinik für Innere Medizin, Fachbereich Gastroenterologie

Der Fachbereich Gastroenterologie befasst sich mit Krankheiten der Verdauungsorgane und der Leber und bildet gemeinsam mit dem Fachbereich für Kardiologie einen ausgewiesenen Schwerpunkt der Klinik für Innere Medizin.

Durch langjährige Erfahrung und ständige Weiterbildung seiner Teammitglieder bietet der Fachbereich Gastroenterologie moderne Verfahren in der Diagnostik und Therapie entsprechender Krankheitsbilder. Ein starkes Standbein des Fachbereiches ist hierbei nicht zuletzt die leistungsfähige und moderne Endoskopieabteilung.

  • Leitung
    Prof. Dr. med. Tobias Meister, Chefarzt
    Telefon:
    0 54 51 / 52 13 00 
  • Klinikbereich: Schulstraße

Nicht für jede Behandlung ist der stationäre Aufenthalt in einem Krankenhaus wesentlich. Und so geschieht im Fachbereich Gastroenterologie etwa die Chemotherapie von Tumoren des Magen-Darm-Traktes auf ambulanter Basis. In der Hepatitis-Ambulanz können Patienten nach den neuesten Empfehlungen in Zusammenarbeit mit den Hausärzten behandelt werden.
Eine onkologische Sprechstunde kann von Patienten nach Vereinbarung genutzt werden.

Wir wissen: Wesentlich für einen Erfolg in der Behandlung von Krankheiten ist nicht nur, medizinisch auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung zu sein. Ebenso wichtig ist der fachliche Austausch unter Kollegen. Deshalb ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit für die Leitung des Fachbereiches Gastroenterologie die Tätigkeit in entsprechenden Facharbeitskreisen auf regionaler Ebene sowie in medizinischen Fachgesellschaften .

Das medizinische Leistungsspektrum dieses Fachbereiches umfasst unter anderem:

  • die Diagnostik und Therapie aller gastroenterologischen Krankheitsbilder
  • alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren bezüglich des Verdauungstraktes, mittels flexibler Endoskope (einschließlich des gesamten Dünndarms durch Spezialendoskop)
  • eine endoskopische Notfallversorgung mit 24-stündiger Notfallbereitschaft
  • die gastroenterologische Funktionsdiagnostik (einschließlich H2-Atemtest und pH-Messung in Speiseröhre und Magen)
  • die Kontrastmittelsonografie (einschließlich ultraschallgesteuerter Punktion und Drainagen).