Studien

Studien

Wir sind bestrebt, neue, innovative, sicherere und in der Konsequenz immer besser werdende Behandlungsmethoden und -ansätze für unsere Patienten im Rahmen von klinischen Prüfungen (Studien) zu definieren.

Für jede klinische Studie muss ein sogenanntes „Studiendesign“ vorliegen. Dieser Plan legt von vornherein fest, welches Behandlungsziel die Studie verfolgt und welche Patienten in welchem Krankheitsstadium für wie lange in die Studie aufgenommen werden. Es legt auch fest, wann eine Studie abgebrochen werden muss und wann ein Studienteilnehmer die Studie verlassen sollte.

Es gibt noch weitere Kontrollorgane: So existiert seit 1964 die Deklaration von Helsinki, in der der Weltärztebund festgelegt hat, dass Risiken und Nutzen einer Studienteilnahme gegeneinander abgewogen werden müssen. Zudem gibt es internationale Leitlinien zur „Good Clinical Practice“, die klare Anweisungen für die sachgerechte Durchführung klinischer Studien enthalten. Daneben schützen gesetzlich verankerte Kontrollorgane, wie Ethikkommissionen, die Studienteilnehmer.

Eine Therapiestudie erlaubt der Gesetzgeber nur dann, wenn eine Ethikkommission ihre Zustimmung erteilt.

Ohne Einwilligung des Patienten bzw. seiner Angehörigen wird niemand in eine Studie aufgenommen. Ob die Teilnahme an einer Studie Nutzen bringt oder nicht, lässt sich nur für den Einzelfall entscheiden. Die fachlichen Hintergründe zu einer Studie erläutert der Prüfarzt dem Patienten. Ohne umfassende Information und ein individuelles Gespräch mit der betreuenden Ärztin oder dem betreuenden Arzt sollte niemand eine derartige Entscheidung treffen. Für die Begleitung der Patienten sind speziell geschulte und qualifizierte Ärzte und Mitarbeiter (Study Nurses) Ansprechpartner.

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuell angebotenen Studien des Prostatakrebszentrum Ibbenbüren.


SEAL 2:
Prospektiv randomisierte Studie zum Vergleich einer ausgedehnten mit einer eingeschränkten pelvinen Lymphadenektomie im Rahmen der radikalen Prostatektomie.

Weitere Informationen siehe hier.


PCO-Studie:
In der PCO-Studie (PCO = „Prostate Cancer Outcomes“) wird die Lebensqualität von Patienten mit Prostatakarzinom mit einem einheitlichen Patientenfragebogen gemessen. Ziel ist es, die physische und psychische Gesundheit von Männern, die wegen eines lokalen Prostatakarzinoms behandelt werden, zu verbessern. Neben deutschen Kliniken nehmen auch Zentren aus Australien, den USA, dem Vereinigten Königreich und vielen weiteren Ländern an der Studie teil.

Weitere Informationen siehe hier.