Zentrale Notaufnahme

Willkommen in der Zentralen Notaufnahme

Wir sind für Sie da, wenn Sie notfallmäßig medizinisch behandelt werden müssen. Unser gesamtes Team steht Ihnen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung, um Sie oder Ihre Familienmitglieder in Akutsituationen zu versorgen. Für alle betroffenen Personen ist ein medizinischer Notfall eine ungewohnte Situation, welche viel Stress und Ängste mit sich bringt. Wir möchten Ihnen hier einen bestmöglichen Einblick geben, wie wir Ihnen in der Zentrale Notaufnahme zur Seite stehen, was zu berücksichtigen ist und wie Sie auch uns unterstützen können, um die medizinische Versorgung bestmöglich vornehmen zu können. Sprechen Sie uns bei Fragen gerne jederzeit an. Dafür sind wir da!

Ihr Team der Zentralen Notaufnahme

Ansprechpartner

Dr. med. Lars R. Herda
Leitender Arzt ZNA
Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Innere Medizin & Kardiologie
ZB Klinische Akut- und Notfallmedizin, ZB Notfallmedizin, ZB Intensivmedizin
Qualifikation Leitender Notarzt
Fachkunde Strahlenschutz
ACLS-Provider
Hygienebeauftragter, Strahlenschutzbeauftragter

Ankunft / Administrative Aufnahme

Bei Ankunft in der Zentralen Notaufnahme, entweder mit dem Rettungsdienst oder als Selbstvorstellung bzw. mit Einweisung der Hauspraxis, werden die Daten der zu behandelnden Person in unserem EDV-System erfasst. Hierbei helfen uns folgende Dokumente – diese mitzubringen fördert den Behandlungsablauf erheblich und vermeiden ggf. notwendige doppelte Untersuchungen, wofür bereits Befunde zur Verfügung stehen.

  • Krankenkassenkarte
  • Einweisung / Überweisung, sofern vorhanden
  • etwaige Vorbefunde, alte Arztbriefe (aus anderen Krankenhäusern), ggf. Röntgenaufnahmen auf CD o.ä.
  • Aktueller Medikamentenplan

Nach der Anmeldung erfolgt die Ersteinschätzung („Triage“).

Ersteinschätzung („Triage“)

Grundsätzlich werden alle Patient*innen durch ein geschultes Mitglied unseres Teams im Rahmen eines Erstkontaktes untersucht. Anhand der erhobenen Werte (u.a. Blutdruck, Kreislauf und Atmung) und der Symptome erfolgt eine standardisierte Ersteinschätzung mittels eines international gültigen Systems zur Behandlungspriorisierung, dem Manchester Triage System. Hieraus ergibt sich die die Behandlungsreihenfolge im Kontext aller Patient*innen. So sollen dringliche Probleme frühzeitig erkannt und Behandlungszeiten verkürzt werden.
In der Zentralen Notaufnahme treffen Patient*innen mit unterschiedlich schweren Erkrankungen/Verletzungen häufig zeitgleich ein bzw. werden vom Rettungsdienst eingeliefert. Die Reihenfolge der Behandlung ergibt sich aber nicht aus der Reihenfolge des Eintreffens, sondern aus der Schwere der Erkrankung bzw. Symptome. So ist es auch möglich, dass eine zu behandelnde Person, die später in der Zentralen Notaufnahme eingetroffen ist, eher behandelt werden muss. Wir bitten in diesen Fällen um Verständnis und Geduld. Es ist unser Ziel, alle Personen schnellstmöglich zu versorgen und die Zeit bis zur Behandlung so kurz wie möglich zu gestalten.

Aufnahme oder Entlassung?

Je nach Schwere der Erkrankung bzw. Verletzung wird das ärztliche Personal ggf. eine stationäre Behandlung empfehlen, so dass die zu behandelnde Person von der Zentralen Notaufnahme auf eine Station in unserem Haus aufgenommen wird, sobald hier ein Bett hergerichtet wurde. Sollte die Erkrankung eine ambulante Weiterbehandlung möglich machen oder ist keine weitere Behandlung notwendig, so wird diese Person nach dem ärztlichen Abschlussgespräch nach Hause entlassen und erhält zur Vorlage zur ärztlichen Weiterbehandlung die Untersuchungsergebnisse und einen schriftlichen Befund, der auch eine Empfehlung zur Weiterbehandlung enthält.

Untersuchung & Behandlung

Die erste Diagnostik und notfallmedizinische Versorgung von Patient*innen wird in der Zentralen Notaufnahme sichergestellt. Bereits vor dem ärtzlichen Kontakt wird eventuell bereits zur Untersuchung im Labor Blut entnommen und häufig auch ein EKG angefertigt. Hierdurch kann Zeit eingespart werden, da wichtige Befunde frühzeitig vorliegen. Anschließend werden Vitalwerte (Blutdruck, Sauerstoffsättigung etc.) mittels Überwachungsmonitor von einem unserer Teammitglieder überwacht. Es folgen die Befragung und Untersuchung durch ärztliches Personal der Zentralen Notaufnahme und, falls notwendig, weitere Untersuchungen (z.B. Ultraschall, Röntgen oder Computertomographie). Sind die weiterführenden Untersuchungen abgeschlossen und liegen die Laborwerte vor, bespricht ein*e Ärzt*in die Ergebnisse und das weitere Vorgehen.

Unser Team

Ärztliches Personal

Dr. med. Lars R. Herda
Leitender Arzt ZNA
Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Innere Medizin & Kardiologie
ZB Klinische Akut- und Notfallmedizin, ZB Notfallmedizin, ZB Intensivmedizin
Qualifikation Leitender Notarzt
Fachkunde Strahlenschutz
ACLS-Provider
Hygienebeauftragter, Strahlenschutzbeauftragter

Dimitar Cholakov
Oberarzt ZNA
Facharzt für Innere Medizin
ZB Notfallmedizin
Transfusions-, Geräte und Qualitätsbeauftragter

Dr. med. Fabian Nohe-Griesler
Facharzt ZNA
Facharzt für Anästhesie
ZB Notfallmedizin
ABS-Beauftragter

Darüber hinaus stehen für Sie weiteres Facharztpersonal und Assistenzärzt*innen aller Abteilungen des Klinikum Ibbenbüren rund um die Uhr zur Verfügung!

Physician Assistants

Marina Busch
Melissa Schwabe
Maike Stegemann
Britta Hundeloh
Arthur Knaub
Frederike Forstreuther
Marita Kammertöns

Gesundheits- und Krankenpflege-Team

Monika Harte
Pflege-Bereichsleitung

Valentina Saweljew
Pflege-Abteilungsleitung

Maria Kuschel
Stellv. Pflege-Abteilungsleitung

Ausbildungsmöglichkeiten

Ausbildung für Rotations-Assistenzärzt*innen

Rotationsärzt*innen aus Abteilungen innerhalb des Klinikums, aber auch externe Mitarbeitende, werden in der Zentralen Notaufnahme im Bereich der Akut- und Notfallmedizin ausgebildet und geschult.

Ausbildung für Studierende der Medizin

Für Famulant*innen sind 4-wöchige Hospitationen in der Zentralen Notaufnahme möglich. Hierbei bilden wir das gesamte Spektrum der klinischen Notfall- und Akutmedizin an; Schwerpunktsetzungen sind möglich, ebenso wie eine Verlängerung des Zeitraums oder kürzere Abschnitte. Famulant*innen und PJ-Studierende werden aktiv in den Behandlungsablauf mit einbezogen und übernehmen im Verlauf eigene Verantwortlichkeiten.
Ebenso sind Rotationen in die ZNA im Rahmen des Praktischen Jahres möglich (und sinnvoll!).
Bitte sprechen Sie mich an: l.herda(at)klinikum-ibbenbueren.de
Informationen zum PJ im Klinikum Ibbenbüren finden Sie hier:
https://www.klinikum-ibbenbueren.de/pj-seite-klinikum-ibbenbueren

Ausbildung für MFA/Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, Rettungssanitäter*in/Rettungsassistenz/NFS

Das Pflegepersonal unserer ZNA versorgt in einem interdisziplinären und interprofessionellen Team Notfälle fast aller Fachdisziplinen. Für unsere Patient*innen arbeiten wir an modern ausgestatteten Arbeitsplätzen und dokumentieren dabei in einer Klinik-weiten elektronischen Patientenakte. Neben einer strukturierten Ersteinschätzung erfolgen, wo sinnvoll, auch die weiteren Behandlungsabläufe nach Standards. Das ZNA Pflegepersonal erhält dabei Unterstützung von einer Vielzahl weiterer Kräfte.

Die individuelle Einarbeitung neuer Mitarbeitenden ist uns sehr wichtig. Sie erfolgt nach einem umfassenden Einarbeitungskonzept, für dessen Umsetzung mehrere Praxisanleitung und erfahrene Kolleg*innen in allen Bereichen zur Verfügung stehen.

Zur weiteren Qualifikation bieten wir unseren Mitarbeitenden interne und externe Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, z. B. Schockraumtraining, Gipstraining, monatlich wechselnde Fortbildungen der unterschiedlichen Fachdisziplinen der ZNA, an.

Bitte kontaktieren Sie uns für die Planung Ihres Einsatzes unter:
ibb-zentrale-notaufnahme(at)klinikum-ibbenbueren.de

Hinweise für Einweiser

Im Falle einer planbaren Behandlung bzw. elektiven Einweisung erbitten wir eine Terminvereinbarung über das sog. „elektive Zentrum“. Hier kann ein Termin, ggf. auch kurzfristig innerhalb weniger Tage, zur stationären Aufnahme unter 05451-52-5000 (Mo. – Fr. von 7.30-16h) vereinbart werden.

Sofern ein Notfallgeschehen vorliegt, kann eine Anmeldung unter 05451-52-2036 in der ZNA erfolgen.

Wir bitten um Mitgabe etwaiger aktueller Voruntersuchungen und Befunde, um unnötige Doppeltuntersuchungen zu vermeiden. Auch die aktuelle Medikation bitten wir, in Form eines Planes mitzugeben; dies unterstützt uns bei der Behandlung unserer gemeinsamen Patient*innen.

Alle Patient*innen erhalten bei Entlassung aus ambulanter oder stationärer Behandlung einen Entlassungsbrief mit den hier erhobenen Befunden und ggf. Therapievorschlägen. Sollten Sie diesen nicht erhalten haben, senden wir Ihnen gerne ein Exemplar auf Anfrage zu; Voraussetzung hierfür ist jedoch eine aktuelle Schweigepflichtsentbindung der behandelten Person, welche i.d.R. im Rahmen der hiesigen Behandlung zur Einwilligung vorgelegt wird.